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Die Luftfahrt: Adlershof und Tempelhof im europäischen Vergleich

20. Februar 2018 | Vortrag: Prof. Dr. Jörg Haspel (Landeskonservator Berlin)

Die Geschichte der modernen Luftfahrt hat in Berlin ein international herausragendes Erbe hinterlassen. Diesen historischen Stätten und Denkmalen ist gemein, dass sie ihre ursprüngliche Funktion für den Luftverkehr eingebüßt haben oder in naher Zukunft verlieren sollen.

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Der Fliegeberg im denkmalgeschützten Lilienthalpark gehört dazu, ebenso die frühen Flugzeughallen in Karlshorst oder die Flugplätze Gatow, Staaken und Johannisthal einschließlich Versuchsanlagen und Hangars sowie die komplexen Flughäfen Tempelhof und Tegel. Neben der Frage nach der auch militär- und repressionsgeschichtlichen Bedeutung und Nachnutzung dieser Verkehrs- und Technikdenkmale will der Vortrag grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten des „Aerospace Heritage“ aufzeigen.

Die Vortragsreihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“ diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

Die Vortragsreihe im Überblick

Industriekultur in a global context

Highlight unserer Vortragsreihe
16. Oktober 2018 | 18 Uhr

Vortrag: Sir Neil Cossons (Life President of TICCIH)

Over more than two hundred years, industrialisation has had the most profound of effects on societies and landscapes worldwide. This we might define as industriekultur, the 'carbon age'. Material evidence of this is more prolific than the remains of any other field of human activity, posing extraordinary challenges and offering singular opportunities for the future. Adaptive re-use, allowing the recycling of sites and buildings, has become an internationally recognisable style but for many of the world’s great industrial landscapes the future is problematic. In this lecture Neil Cossons uses international examples to explore the options open to us: to consciously capture and conserve or to deliberately destroy; to shape a future based on the assets of the past or to allow time to take the decisions for us.

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

16. Oktober 2018 | 18:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Deutsches Technikmuseum | Vortragssaal, 4. OG
Trebbiner Str. 9 | 10963 Berlin

Eintritt frei!

Die Vortragsreihe wird veranstaltet vom Berliner Zentrum Industriekultur und unterstützt vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V. sowie dem Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt-Universität zu Berlin.


Fünftes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft

„Jenseits der Grenzen. Regionen der Industriekultur im Dialog II“ lautet das Thema des Fünften Berliner Forums für Industriekultur und Gesellschaft am 3. November 2017. Wir laden Sie herzlich ein, ab 13 Uhr in Gebäude G auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin teilzunehmen.

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Vor dem Hintergrund aktueller politischer Debatten über die Bedeutung von regionalen Identitäten und die Beziehungen zu anderen Regionen, sowie dem steigendem Interesse an der Industriekultur – gerade auch als ein europäisches Thema – stellt sich heute wieder verstärkt die Frage nach der Bedeutung und Wirkmächtigkeit der europäischen Binnengrenzen. Entsprechend wagt das Fünfte Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft einen doppelten Blick über Grenzen hinweg auf die industrielle Geschichte und industriekulturelle Gegenwart in den jeweiligen Regionen Europas und deren historisch-strukturelles Beziehungsgeflecht.


Innovative Vermittlungsformate für Kinder und Jugendliche

2018 wird Europäisches Kulturerbejahr!
Gemeinsam mit der HTW Berlin werden wir zum Thema „Das Erbe der Industriekultur" innovative Vermittlungsformate für Kinder und Jugendliche entwickeln. Für 2018 und 2019 hat die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Monika Grütters, die entsprechenden Mittel bewilligt. Damit werden wir ein Programm für Schülerinnen und Schüler zur Berliner Industriekultur umsetzen, einen Fotowettbewerb starten und in interdisziplinären Projekten an der HTW Berlin neue Vermittlungsformate entwickeln.

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Das Europäische Kulturerbejahr 2018 wird dazu beitragen, den Blick für das kulturelle Erbe und die europäischen Dimensionen zu schärfen. Berlin war von den Anfängen der industriellen Revolution in Preußen bis nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als jede andere europäische Hauptstadt durch die Entwicklung von Technik und Industrie bestimmt. Die Herausbildung der Metropole im Zuge der zweiten industriellen Revolution sowie die Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Stadtenticklung können hier besonders deutlich sichtbar aufgezeigt werden, ebenso wie die Zusammenhänge zwischen Industrialisierung und Diversität unserer Gesellschaft.

Das Programm für Schülerinnen und Schüler bietet buchbare Angebote, die „Industriekultur“ in allen Facetten auf angewandte und spielerische Art vermitteln. In den zwei bis drei Wochen vor den Berliner Sommerferien 2018 und 2019 werden Führungen, Workshops, Stadtrallyes etc. angeboten, die spannende Aspekte der Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Berlins zum Thema haben. Darüber hinaus sollen auch ganzjährig nutzbare Angebote vermittelt werden.

Das detaillierte Programm wird Anfang 2018 veröffentlicht. Auf Wunsch senden wir Ihnen das Programm zu. Auch bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Falls Sie als Lehrkraft Lust und Interesse haben, mit Ihrer Klasse an der Entwicklung von Formaten mitzuarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns über Ihr Engagement!

Standorte, Initiativen und Akteure, die sich mit eigenen Angeboten beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen.

Sie wollen mehr wissen oder sich beteiligen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Allgemeine Informationen zum Kulturerbejahr, Beteiligungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Projekten finden Sie hier:

Pressmitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa


Boxenstopp – Das Straßenfest der Mobilität in Schöneweide

Am 01. Oktober wird die Wilhelminenhofstraße in Schöneweide mit dem „Boxenstopp – Fest der Mobilität“ zur Festmeile. Das Motto „Boxenstopp“ ist der großen Industrie-Historie des Ortes entlehnt: Am 1.10.1917 begann in der hochmodernen Automobilfabrik der „Nationalen Automobilgesellschaft“ (NAG) – einer Tochter der AEG – der Fahrzeugbau. Der nach seinem Architekten benannte Peter-Behrens-Bau dominiert das Ortsbild bis heute.

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Das markante „Monument der Industriekultur“ kündete von einem neuen Zeitalter des Verkehrs. Die NAG baute Kleinwagen, Sport- und Luxuswagen, Lastwagen und Elektromobile. Und die Gestaltung der neuen Fabrik durch den „Hausarchitekten der AEG“ Peter Behrens setzte Maßstäbe: Seine Architektur führt Industrie und Kultur in neuer Weise zusammen, sie ist Sinnbild für den Traum einer sozialen Integration der „Partner“ der modernen Industriegesellschaft.

Ein Fahrzeugkorso aus Oldtimern und Elektroautos, Mitmach-Aktionen und geöffnete Geschäfte laden zu einem Besuch ein. Um 19 Uhr beginnt das Festival „BERLIN leuchtet", an dem von 01. bis 15.10.2017 zum ersten Mal auch Schöneweide teilnimmt. Neben der Illumination des gesamten ehemaligen Industrieareals wird der Peter-Behrens-Bau mit einer 3D-Videoshow in den Fokus gerückt.


Kooperationsvereinbarung mit Brandenburg unterzeichnet

Wir gratulieren zur Gründung des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg!
Gute Nachbarschaften soll man pflegen – um dies von Beginn an zu tun wurde auf der Gründungsversammlung gleich eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Berliner Zentrum Industriekultur und dem Netzwerk Industriekultur Brandenburg unterzeichnet.
Potsdam, 17. Juli 2017

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Gemeinsam wollen wir dem Thema Industriekultur länderübergreifend Aufmerksamkeit verschaffen. Die Entwicklung Berlins zur Industriemetropole wäre ohne Brandenburger Ressourcen undenkbar gewesen und auch heute sind die Verflechtungen eng.

Wir freuen uns, dass wir die Gründung des Netzwerkes schon in der Vorbereitungsphase begleiten durften. Wir werden die Route der Industriekultur Berlin und das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg digital vernetzen und auch ganz „analog“ zusammen arbeiten. Angedacht sind z.B. die Entwicklung von Angeboten für Individualreisende als „Entdeckertouren“ und gemeinsame Workshops für Initiativen und Akteure, die sich der Vermittlung an Standorten des industriekulturellen Erbes verschrieben haben.

Die Gründungsmitglieder
Auf gute Zusammenarbeit!
Pressemitteilung zur Netzwerksgründung

Tag des offenen Denkmals

8./9. September 2018
Abschlussveranstaltung: 9. September 2018 | 19 Uhr
Ort: Großer Saal | Berliner Rathaus | Berlin-Mitte


Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals öffnen historische Bauwerke ihre Türen, die sonst nicht oder nur teileweise zugänglich sind. Sie laden ein zu Streifzügen durch die Vergangenheit, Fragen zu stellen und in diesem Jahr – ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahrs – zu entdecken, was uns verbindet.

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Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa lädt am Sonntagabend zum abschließenden Denkmalsalon in das Berliner Rathaus ein. Das Motto für den Abend lautet „Erleben, Erklären, Erhalten – Bürger engagieren sich für Denkmale!“


38. Lange Nacht der Museen

25. August 2018 | 18 bis 2 Uhr

Über 80 Museen laden in dieser besonderen Nacht zu Entdeckungsreisen ein. Auch einige Standorte der Route der Industriekultur nehmen an diesem Event teil: Energie-Museum, Deutsches Technikmuseum, U-Bahn-Museum, Museum für Kommunikation Berlin, Museum im Alten Wasserwerk, auch das Museum in der KulturBrauerei ist geöffnet.

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Auf sieben Routen fahren spezielle Busse und verbinden die meisten teilnehmenden Museen. Das Ticket für die Lange Nacht kann zusätzlich auch für den ÖPNV genutzt werden.


Energiewende(n) - In Museen, Denkmalpflege und Industriekultur

24.-26. August 2018

Jahrestagung der Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V.

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AG Berliner U-Bahn e.V. gewinnt GAG-Preis

Wir gratulieren der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V. zur Verleihung des GAG-Preises. Prämiert wurde das Projekt zum Erhalt des historischen Jugenstil-Triebwagens 86 vom Typ AI T4F aus dem Jahr 1908.

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Der Wagon ist nicht nur ein anschauliches Zeugnis der Verkehrsgeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, sondern auch der älteste erhaltene U-Bahnwagen Deutschlands. In vielen Stunden wurde der Wagen von Ehrenamtlichen rekonstruiert. Ziel des Projekts ist es, den Triebwagen in den fahrfähigen Bestand aufzunehmen und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Verein setzt sich seit 1996 für die Erforschung und Bewahrung der Geschichte der Berliner U-Bahn ein. Neben dem historischen Fahrzeugbestand betreuen die rund 85 Mitglieder auch das U-Bahn-Museum, das Teil der Route der Industriekultur Berlin ist.


Die Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V. vergibt seit 2015 den GAG-Preis für ehrenamtliche Initiativen und Vereine, die sich für technikhistorische oder industriekulturelle Objekte engagieren.


Brandenburgischer Reisemarkt 2018

14. April 2018 | 10-17 Uhr

Das bzi präsentiert auf dem Reisemarkt im Ostbahnhof Berlin die erweiterte Auflage der Broschüre zur Route der Industriekultur Berlin für das Jahr 2018.

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Wer im Europäischen Kulturerbejahr 2018 sieben der nun fünfzehn Standorte besucht, kann sich ein kostenloses Memo-Spiel zur Route der Industriekultur Berlin abholen (solange der Vorrat reicht). Einen ersten Joker-Stempel können sich Besucher direkt an unserem Stand (Nr. 20) auf dem Reisemarkt abholen.

Der Brandenburgische Reisemarkt bietet einen Überblick für die Urlaubs- und Freizeitgestaltung in den Regionen Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

14. April 2018 | 10-17 Uhr

Veranstaltungsort:
Ostbahnhof Berlin
Am Ostbahnhof 1-9 | 10243 Berlin

Eintritt frei!



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