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News

Deutsches Technikmuseum

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Dieselloks und Dampfmaschinen, Segelschiffe und Windmühlen, das erste Unterseekabel und der erste Computer der Welt – ein Besuch im Deutschen Technikmuseum ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Auf 26.500 m2 werden hier die Bezüge der Technik zur Alltagskultur greifbar. Tägliche Vorführungen und Besucheraktivitäten locken Gäste aus aller Welt. Das benachbarte Science Center Spectrum bietet 150 Mitmach-Experimente.
Der große Museumspark mit Wind- und Wassermühlen, Schmiede und Brauerei ist eine Naturoase in der Großstadt. Überwachsene Gleisanlagen und Bahnsteigkanten, zwei Ringlokschuppen und die Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs zeugen von der bewegten Vergangenheit des Museumsgeländes. Das Areal gehörte einst zu einem der größten und betriebsamsten Eisenbahnknoten Berlins. Die zeitgenössische Architektur des Neubaus fügt sich mit dem gewachsenen historischen Gelände zu einer spannungsvollen Einheit.

Kontakt

Trebbiner Straße 9 | 10963 Berlin
030/9 02 54-0

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9.00-17.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Montag geschlossen

Führung

Sa., So. und mit Anmeldung | täglich Vorführungen

Eintritt

8€ |ermäßigt 4€
Kinder bis 6 Jahre frei

Angebote für Kinder

Führungen, Workshops, Ferienprogramme, Geburtstagsfeiern, Programme für Kita-Gruppen und Schulklassen, u. a.

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

U-Bahn: U1, U3, U7 (Haltestelle Möckernbrücke), U1, U2, U3 (Haltestelle Gleisdreieck)
S-Bahn: S1, S2, S25, S26 (Haltestelle Anhalter Bahnhof)


Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

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Rund 13 Millionen Menschen aus fast ganz Europa wurden während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime in das Deutsche Reich verschleppt und zur Arbeit gezwungen. In Berlin existierten mehr als 3.000 Sammelunterkünfte für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. In dem einzigen weitgehend erhaltenen Lager im Stadtteil Schöneweide waren über 400 ehemalige italienische Militärinternierte untergebracht, sowie verschleppte Zivilisten aus verschiedenen Ländern und in den letzten Kriegsmonaten etwa 200 polnische Frauen aus dem KZ Sachsenhausen. Alle mussten auf Baustellen und in umliegenden Fabriken für die Rüstung arbeiten.
Nach dem Krieg wurden die Baracken als Papierlager für die Sowjetische Militäradministration und für zivile Zwecke genutzt. 2006 wurde auf einem Teil des heute denkmalgeschützten Geländes das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. Neben Ausstellungen sind hier ein Archiv, eine Bibliothek, Angebote der historisch-politischen Bildungsarbeit und eine internationale Jugendbegegnungsstätte zu finden.

Kontakt

Britzer Str. 5 | 12439 Berlin

030/63 90 28 80

Öffnungszeiten

Di.–So. 10:00–18:00 | April bis Okt.: auch Do. 10:00–20:00

Führung

jeden 1.u.3. So. im Monat, 15:00 und nach Vereinbarung | kostenfrei

Eintritt

frei

Barrierefreiheit

ja

ÖPNV

S-Bahn: S8, S9, S45, S46, S47 (Haltestelle Schöneweide) |
Bus: 165 (Haltestelle Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit)


Energie-Museum Berlin

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Antworten auf Fragen rund um das Thema Stromerzeugung und -verteilung erhalten die Besucher im Energie-Museum Berlin. Das Museum selbst ist ein Zeugnis der facettenreichen Geschichte der öffentlichen Elektrizitätsversorgung der Stadt.
Anfang des 20. Jahrhunderts begann die damals eigenständige Gemeinde Steglitz mit dem Bau von kommunalen Versorgungseinrichtungen. Ein Kraftwerk lieferte ab 1911 u.a. Strom für die Straßenbahn und eine Eisfabrik. Nach der Eingemeindung zu Groß- Berlin 1920 wurde das Kraftwerk von der Berliner Städtischen Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft (BEWAG) übernommen. Die Teilung der Stadt nach 1945 machte ab 1952 aus West-Berlin eine „Strominsel“. Am Standort Steglitz entstand im Januar 1987 die weltweit größte Batteriespeicheranlage mit einer Sofortreserve von 17 MW. Nach dem Anschluss des West-Berliner Netzes ans westeuropäische Verbundnetz 1994 erhielt deren Gebäude ab 2001 eine neue Funktion als Energie-Museum. Mit profunder Fachkenntnis präsentieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter spannende Geschichten zu über 5.000 Objekten.

Kontakt

Teltowkanalstraße 9 | 12447 Berlin

Öffnungszeiten

im Rahmen einer Führung und an Aktionstagen zugänglich

Führung

nach Vereinbarung über Kontaktformular auf der Website oder per E-Mail

Expressführung: i.d.R. letzter Sa. im Monat, 11:00–12:00 (ohne Voranmeldung)

Eintritt

frei, Spenden sind willkommen

Angebote für Kinder

Führungen für Schulklassen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Bus: 186, 283 (Haltestelle Teltowkanalstr.), 380 (Haltestelle Mozartstr.)


Gasometer Fichtestraße (Fichtebunker)

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In der Fichtestraße behauptet ein Koloss seinen Platz. Äußerlich scheint der einzige erhaltene Steingasometer Berlins fast unverändert. Die Führung durch das Innere wird jedoch zu einer Reise durch 130 Jahre Stadtgeschichte.
Als Speicheranlage für das sogenannte Leuchtgas der Straßenlaternen wurde der Gasometer 1883/84 erbaut und war bis in die 1930er Jahre in Betrieb. Ende 1940 wurde er zu einem Großbunker ausgebaut. Mütter, die in kriegswichtiger Produktion beschäftigt waren, sollten mit ihren Kindern hier Zuflucht finden. Nach dem Krieg bot der Bunker bis in die 1950er Jahre durchziehenden Flüchtlingen einen Schlafplatz, diente als Altenheim und Obdachlosenasyl. Anschließend wurde der Gasometer als Lager des West-Berliner Senates für einen Notvorrat an Konserven und Hygieneartikeln genutzt. Seit 2008 führt der Berliner Unterwelten e.V. durch den „Geschichtsspeicher“.

Kontakt

Fichtestraße 6 | 10967 Berlin
030/49 91 05-18

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Jan.–Jun./Sept.–Dez.: Do. 16 u.18:00, Sa. u. So. 12 u. 14:00
Jul./Aug.: tgl. 12, 14, 16:00, Do. auch 18:00 außer 15./16.6.2019 | an Feiertagen ggf. abweichend

Eintritt

12 € (zzgl. VVK) | Ermäßigungen
Die öffentlichen Führungen sind nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet.

Angebote für Kinder

Kinderführungen auf Anfrage buchbar

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei zugänglich

ÖPNV

U-Bahn: U7 (Haltestelle Südstern)
Bus: M41 (Haltestelle Körtestraße)

Weitere Informationen

Öffentliche Führung nicht für Kinder unter 7 Jahren | warme Kleidung empfohlen, festes Schuhwerk wird vorausgesetzt


Industriesalon Schöneweide

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Die Zeiten, in denen tausende Arbeiter durch die Fabriktore strömten und die „Bullenbahn“ schwer beladene Güterwagen durch die Wilhelminenhofstraße zog, sind lange vorbei. Über hundert Jahre industrielle Entwicklung und das abrupte Aus für die Großbetriebe nach 1990 haben Schöneweide geprägt und Spuren hinterlassen. Große Teile der Industrieanlagen wurden unter Denkmalschutz gestellt – doch das rettete sie nicht in jedem Fall vor dem Abriss.
Eine Gruppe von „Kümmerern“ aus Nachbarn, Denkmalschützern und lokalen Unternehmen gründete 2009 den Industriesalon Schöneweide. Eine ehemalige Produktionshalle dient als Museum, Infopoint und Ausgangspunkt von Führungen für die Erkundung des Quartiers. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, für einen sensiblen und nachhaltigen Umgang mit dem bedeutenden industriellen Erbe zu werben und den Standort damit langfristig zu stärken.

Kontakt

Reinbeckstraße 9 | 12459 Berlin
030/53 00 70 42

Öffnungszeiten

Mi.–So. 14:00–18:00

Führung

Fr. 14:00 | So. 12:00 | Bitte Website beachten (Anmeldung erbeten)!

Eintritt

Spende erbeten | Führungen kostenpflichtig

Angebote für Kinder

Schul- und Ferienprogramme, Geburtstage, Rallyes

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Tram: 27, 60, 67 (Haltestelle Firlstraße), M17, 21, 27, 37 (Haltestelle Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße)

Weitere Informationen

Englischsprachige Führungen, Radtouren und Stadtrallyes
auf Anfrage


Museum Kesselhaus Herzberge

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Eine grüne Oase inmitten der Großstadt ist der Landschaftspark Herzberge, der sich rund um die roten Backsteinbauten des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge erstreckt. Ein technisches Kleinod im hospitalen Gebäudeensemble ist das Kesselhaus, in dem 100 Jahre lang die notwendige Wärme – und anfangs auch der Strom – produziert wurde. Die erhaltenen Heizkessel aus drei Generationen (1892, 1938, 1960), mit denen für den nötigen Dampf gesorgt wurde, machen Technikgeschichte verständlich und sind das Highlight der Ausstellung. Darüber hinaus gibt das Museum Einblick in die Geschichte des 1893 eröffneten Krankenhauses, dessen Gründung eng mit der Entwicklung der rasant wachsenden Industriemetropole Berlin im ausgehenden 19. Jahrhundert verknüpft ist. Eine wichtige Rolle fiel dabei dem Architekten und Stadtbaurat Hermann Blankenstein zu. Das ehemalige Kesselhaus lädt heute als technisches Denkmal, Museum und auch als Veranstaltungsort zum Besuch ein.

Kontakt

Herzbergstraße 79 | 10365 Berlin
030/54 72 24 24

Öffnungszeiten

Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen

Führung

nach Vereinbarung

Eintritt

Erwachsene 2€ | Ermäßigungen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Tram: M8, 37 (Haltestelle Evangelisches Krankenhaus KEH),
21 (Haltestelle Herzbergstraße/Siegfriedstraße)
Bus: 256 (Haltestelle Herzbergstraße/Siegfriedstraße)



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