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Aktuelles

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule
Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Geeignet ab Klasse 5
Projektlaufzeit: ein Schuljahr, Bewerbung bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Was sind Kulturdenkmale und worin besteht ihr Wert? Was erzählen sie über Menschen, die früher an diesem Ort gelebt und gearbeitet haben? Und wie gehen wir heute damit um? Wo kann ich etwas herausfinden über die Hintergründe der Entstehung? Wer kümmert sich um Pflege und Erhalt und wie kann ich mich daran beteiligen? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler im Verlauf eines Schuljahres nach. So vielfältig das Themenspektrum und die Ansätze der Projekte sind, wesentliches Element aller „denkmal aktiv“-Projekte ist immer, dass die Denkmale nicht nur besichtigt werden, vielmehr setzen sich die Schüler im Verlauf des Schuljahres intensiv mit den geschichtlichen Zeugnissen auseinander.

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In Projekteinheiten vor Ort erkunden sie das Objekt und sammeln Informationen zu „ihrem“ Kulturdenkmal. Sie erkennen, dass das Denkmal ein ebenso spannender wie authentischer Geschichtsort ist, der vieles aus der Zeit seiner Entstehung zu erzählen hat. Zudem lernen die Schüler im Verlauf der Projektarbeit verschiedene Berufsfelder kennen und machen erste Kontakte mit wissenschaftlichem Arbeiten. Sie recherchieren in Archiven und Bibliotheken oder führen Interviews mit Experten. Abschließend werden die Projektergebnisse dokumentiert und aufbereitet. Auch hier ist die Palette der Möglichkeiten groß: Dokumentationen, Plakate, Flyer, Audio-Guides und Führungen, Internetseiten und Ausstellungen – all dies sind Möglichkeiten, das erlernte Wissen festzuhalten und auch an andere weiterzugeben. Schließlich erproben die Schüler auch Möglichkeiten der Teilhabe und des bürgerschaftlichen Engagements zum Erhalt des kulturellen Erbes.

Im Frühjahr bewerben Sie sich als Lehrer mit der Projektidee bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Umsetzungen der ausgewählten Projekte werden über das Schulprogramm „denkmal aktiv“ finanziell unterstützt. Das Berliner Zentrum Industriekultur hilft bei der Vermittlung von Ansprechpartnern zu industriekulturellen Objekten Berlins und Gesprächspartnern.

Teilnahme

Ausschreibung und Bewerbung jährlich zwischen März und Mai. Die Auswahl zur Teilnahm erfolgt über eine Jury. Der Projekt- und Förderzeitraum umfasst ein Schuljahr.

Bewerbungszeitraum zur Teilnahme im Schuljahr 2018/19:
12. März 2018-14. Mai 2018

Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen ab dem 12. März 2018 unter:

Weitere Informationen und Kontakt

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Dr. Susanne Braun
Schlegelstraße 1
53113 Bonn
Tel.: 0228/9091-450

Materialien

Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herausgegebenen „Arbeitsblätter für den Unterricht zu den Themen Kulturerbe und Denkmalschutz“ bieten einen Einstieg in das thematische Spektrum sowie zahlreiche Ansätze, die themenbezogene Projektarbeit mit dem Unterricht zu verbinden.

Die Unterrichtsmaterialien können kostenfrei angefordert werden.


© Energie-Museum Berlin

Energie-Museum Berlin

Wie kommt der Strom eigentlich in die Steckdose? | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 4
Termine nach Vereinbarung

Angebotsnummer GS.05

Führung durch die historische Sammlung von Maschinen und Geräten zur Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie aus Berliner Kraftwerken. Einblicke in Netztechnik, Mess- und Rechentechnik sowie die Besichtigung historischer Telefone und Kommunikationsanlagen.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019 3805

Veranstaltungsort

Energie-Museum Berlin
Teltowkanalstraße 8
12427 Berlin

Lehrplananbindung

Naturwissenschaften
Sachunterricht
Sozial- und Wirtschaftswissenschaften


Innenansicht eines Müllwagens | © Saubere Zeiten e.V.

Saubere Zeiten e.V.

Führung „Die Geschichte der Berlin Straßenreinigung und Müllabfuhr“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 5 | Termine nach Vereinbarung

Angebotsnummer GS.09

Der Verein Saubere Zeiten e.V. sammelt Dinge zur Geschichte der Straßenreinigung und Müllabfuhr in Berlin und präsentiert diese auf dem Gelände des ehemaligen Garde Train Bataillons bzw. des denkmalgeschützen Werkstattgebäudes in Berlin-Tempelhof. Dazu werden historische Fahrzeuge und Technik originalgetreu restauriert und in Ausstellungen gezeigt. In einem kleinen Museum werden daneben die Technologien der Müllbeseitigung in einer großen Kommune in Bildern und Dokumenten vorgestellt. Die gegenwärtige Ausstellung zeigt Technik der 70iger Jahre. Dabei ist uns wichtig, den Bezug zur Gegenwart und zu den heutigen Methoden und Problemen zu zeigen. Ein Punkt der Führung ist die Besichtigung eines Müllwagens von innen. Dort wird die Funktionsweise des Fahrzeugs sehr anschaulich.

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Infos und Anmeldung

Saubere Zeiten e.V.
Herr Rieth
Tel.: 030/7592-2852

Veranstaltungsort

Saubere Zeiten e.V.
Ringbahnstr. 96,
12103 Berlin-Tempelhof

Lehrplananbindung

Sachunterricht

Sonstige Hinweise

Es wird dem Wetter angepasste Kleidung empfohlen, die Führung findet z.T. im Freien statt.


 LED-Laufsteg in der Ladestraße |© Technische Universität Berlin, Fachgebiet Lichttechnik

Technische Universität Berlin | Fachgebiet Lichttechnik

Workshop „LEDLabor“ | Dauer 2 Std.
Geeignet für 5. und 6. Klasse | Angebot für 1 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung möglichst zwischen 10:00 und 14:00 Uhr

Angebotsnummer GS.16

Die elektrische Straßenbeleuchtung ist seit jeher ein wichtiger Teil der Industriekultur Berlins. Im Laufe der Jahre hat sich die öffentliche Beleuchtung immer weiterentwickelt. Heutzutage spielen Aspekte wie Lichtqualität und Energieeffizienz eine immer wichtigere Rolle. Mit moderner LED-Technologie sind hohe Energieeinsparungen möglich. Im Rahmen des Workshops „LEDLabor“ soll Schülerinnen und Schülern das Potenzial der LED erlebbar und begreifbar gemacht werden. Durch ansprechende und anschauliche Lernaktionen werden Problemwissen und Wahrnehmung spielerisch erweitert. So können zum Beispiel Beleuchtungsstärken gemessen, Energieverbräuche berechnet und der eigene Umgang mit der Ressource Licht hinterfragt werden.

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Der Workshop für Grundschüler der Klassen 5 und 6 behandelt die Themen Licht und Energie. Die Energieverbräuche klassischer Leuchtmittel und LED werden verglichen. Zudem werden kleine solarbetriebene LED-Flaschenleuchten gebaut, die die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen dürfen.

Infos und Anmeldung

Technische Universität Berlin | Fachgebiet Lichttechnik
Silvia Bensel
Tel.: 030/314-29183

Veranstaltungsort

Technische Universität Berlin
Fachgebiet Lichttechnik | Sekr. E6
Einsteinufer 19
10587 Berlin

Lehrplananbindung

Naturwissenschaften


© U-Bahn-Museum, Oliver Lang

U-Bahn Museum

Führung „Die Bedeutung des U-Bahnsystems für die Stadt“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 4 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine ab 17.09. bis 23.10.2018 montags oder freitags, Uhrzeit jeweils nach Vereinbarung

Angebotsnummer GS.13

Eine Großstadt wie Berlin ist ohne funktionierenden öffentlichen Nahverkehr heutzutage undenkbar. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Geschichte der ersten elektrischen Straßenbahn, die im Vorort Lichterfelde oberirdisch auf die Schienen gesetzt wurde, kennen und erfahren wieso schnell die Idee entstand, solche Bahnen lieber unter der Erde fahren zu lassen.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

U-Bahn-Museum
der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V.
Rossiter Platz 1 | 14052 Berlin

direkt im U-Bahnhof Olympia-Stadion

Lehrplananbindung

Sachunterricht


© U-Bahn-Museum, Jörg Pawlitzke

U-Bahn Museum

Führung „Die Arbeit eines U-Bahners/einer U-Bahnerin im Wandel der Zeit“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 4 | Angebot für 1 Schulklasse
Termine vom 17.09 bis 23.10.2018, Uhrzeit nach Vereinbarung

Angebotsnummer GS.17

Eine Großstadt wie Berlin ist ohne funktionierenden öffentlichen Nahverkehr heutzutage undenkbar. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Geschichte der ersten elektrischen Straßenbahn, die im Vorort Lichterfelde oberirdisch auf die Schienen gesetzt wurde, kennen und erfahren wieso schnell die Idee entstand solche Bahnen lieber unter der Erde fahren zu lassen. Wie sich die Arbeit eines U-Bahners/einer U-Bahnerin im Laufe der Zeit verändert hat, ist ein thematischer Schwerpunkt dieser Führung.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

U-Bahn-Museum
der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V.
Rossiter Platz 1 | 14052 Berlin

Treffpunkt direkt im U-Bahnhof Olympia-Stadion

Lehrplananbindung

Sachunterricht


Alte Rechenmaschinen im Computermuseum der HTW Berlin | © bzi, Lea Gleisberg

Computermuseum der HTW Berlin

Führung „Als die Monitore noch grün waren“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 8 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung, Uhrzeit nach Vereinbarung ab 10:00 Uhr

Angebotsnummer S1.05

Wie hieß doch gleich der Film mit dem Dings? Google gefragt – dort wird das Ergebnis in kürzester Zeit aus den Datenbanken rausgesucht. Aber wie war das vorher, früher, als es noch keine Computer für jedermann, kein Internet und keine Handys gab? Da gab es andere Hilfsmittel. Selbst die ersten Computer sahen anders aus als wir sie heute kennen. Beispielsweise waren Monitore grün. Im Computermuseum der HTW Berlin werden den Schülerinnen und Schüler einige der alten Hilfsmittel und Geräte vorgeführt, sie können sie anfassen und selbst ausprobieren.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

HTW Berlin
Campus Wilhelminenhof
Wilhelminenhofstraße 75A
Berlin, 12459
Gebäude C
Raum C 610

Lehrplananbindung

Geschichte, Informatik, Politische Bildung, Naturwissenschaften, Mathematik, Wirtschaft-Arbeit-Technik


Deutsche Stiftung Denkmalschutz

denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule
Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Geeignet ab Klasse 5
Projektlaufzeit: ein Schuljahr, Bewerbung bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Was sind Kulturdenkmale und worin besteht ihr Wert? Was erzählen sie über Menschen, die früher an diesem Ort gelebt und gearbeitet haben? Und wie gehen wir heute damit um? Wo kann ich etwas herausfinden über die Hintergründe der Entstehung? Wer kümmert sich um Pflege und Erhalt und wie kann ich mich daran beteiligen? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler im Verlauf eines Schuljahres nach. So vielfältig das Themenspektrum und die Ansätze der Projekte sind, wesentliches Element aller „denkmal aktiv“-Projekte ist immer, dass die Denkmale nicht nur besichtigt werden, vielmehr setzen sich die Schüler im Verlauf des Schuljahres intensiv mit den geschichtlichen Zeugnissen auseinander.

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In Projekteinheiten vor Ort erkunden sie das Objekt und sammeln Informationen zu „ihrem“ Kulturdenkmal. Sie erkennen, dass das Denkmal ein ebenso spannender wie authentischer Geschichtsort ist, der vieles aus der Zeit seiner Entstehung zu erzählen hat. Zudem lernen die Schüler im Verlauf der Projektarbeit verschiedene Berufsfelder kennen und machen erste Kontakte mit wissenschaftlichem Arbeiten. Sie recherchieren in Archiven und Bibliotheken oder führen Interviews mit Experten. Abschließend werden die Projektergebnisse dokumentiert und aufbereitet. Auch hier ist die Palette der Möglichkeiten groß: Dokumentationen, Plakate, Flyer, Audio-Guides und Führungen, Internetseiten und Ausstellungen – all dies sind Möglichkeiten, das erlernte Wissen festzuhalten und auch an andere weiterzugeben. Schließlich erproben die Schüler auch Möglichkeiten der Teilhabe und des bürgerschaftlichen Engagements zum Erhalt des kulturellen Erbes.
Im Frühjahr bewerben Sie sich als Lehrer mit der Projektidee bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Umsetzungen der ausgewählten Projekte werden über das Schulprogramm „denkmal aktiv“ finanziell unterstützt. Das Berliner Zentrum Industriekultur hilft bei der Vermittlung von Ansprechpartnern zu industriekulturellen Objekten Berlins und Gesprächspartnern.

Teilnahme

Ausschreibung und Bewerbung jährlich zwischen März und Mai. Die Auswahl zur Teilnahm erfolgt über eine Jury. Der Projekt- und Förderzeitraum umfasst ein Schuljahr.

Weitere Informationen und Kontakt

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Dr. Susanne Braun
Schlegelstraße 1
53113 Bonn
Tel.: 0228/9091-450

Materialien

Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herausgegebenen „Arbeitsblätter für den Unterricht zu den Themen Kulturerbe und Denkmalschutz“ bieten einen Einstieg in das thematische Spektrum sowie zahlreiche Ansätze, die themenbezogene Projektarbeit mit dem Unterricht zu verbinden.
Die Unterrichtsmaterialien können kostenfrei angefordert werden.


© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Führung durch Gelände und Ausstellung „Alltag von Zwangsarbeiter*innen im Nationalsozialismus“ | Dauer 2 Std.
Geeignet ab Klasse 9
Termine nach Vereinbarung
Angebotsnummer S1.07

Der Rundgang durch das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager und die Dauerausstellung „Alltag Zwangsarbeit 1938-1945“ gibt einen Überblick über Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Wer waren die 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die zum Arbeitseinsatz im Deutschen Reich gezwungen wurden? Welche Arbeiten mussten sie verrichten? Wie wurden sie behandelt? Ein Besuch der restaurierten „Baracke 13“ vermittelt einen Eindruck, wie die Zwangsarbeiter*innen lebten. Dabei wird deutlich, dass Zwangsarbeiter*innen zum Alltag der Deutschen gehörten.

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Infos und Anmeldung

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Frau Eva Kuby
Tel.: 030/6390288-27 oder -21

Veranstaltungsort

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Str. 5
12439 Berlin

Lehrplananbindung

Geschichte
Politische Bildung


© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Workshop „Lebensgeschichten aus dem Zwangsarbeiterlager - Biografisches Lernen“ | Dauer 3-4 Std.
Geeignet ab Klasse 9
Termine nach Vereinbarung
Angebotsnummer S1.22

Was hieß Zwangsarbeit im Nationalsozialismus? Wie wirkte sich die NS-Rassenhierarchie auf das Leben Einzelner aus? In diesem Workshop beschäftigen sich die Teilnehmenden mit biografischen Quellen: mit persönlichen Dokumenten und Fotos sowie Auszügen aus Interviews mit Zwangsarbeiter*innen. Die Schüler*innen lernen außerdem verschiedene Quellen zum Nationalsozialismus kennen. Der Workshop eignet sich gut als Einstieg in das Thema.

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Infos und Anmeldung

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Frau Eva Kuby
Tel.: 030/6390288-27 oder -21

Veranstaltungsort

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Str. 5
12439 Berlin

Lehrplananbindung

Geschichte
Politische Bildung


© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Workshop „Vorbereitung einer Schüler*innenselbstführung“ | Dauer 3-4 Std.
Geeignet ab Klasse 9
Termine nach Vereinbarung
Angebotsnummer S1.26

In Kleingruppen erforschen Schüler*innen selbstständig auf dem Gelände und in den Ausstellungen Aspekte der NS-Zwangsarbeit: Welche Geschichte hat das Lager?
Wie wurden Zwangsarbeiter*innen rekrutiert? Wie sah ihr Lebens- und Arbeitsalltag aus? Was geschah bei Luftangriffen? Wie wurden Fluchten geahndet? Welche Überlebensstrategien und Freiräume schafften sich die Zwangsarbeiter*innen? Materialmappen unterstützen die Arbeit. Die Ergebnisse werden anschließend in einer Selbstführung präsentiert.

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Infos und Anmeldung

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Frau Eva Kuby
Tel.: 030/6390288-27 oder -21

Veranstaltungsort

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Str. 5
12439 Berlin


© bzi, Foto: Juste Cizeikaite

Energie-Museum Berlin

Führung „Wie kommt der Strom eigentlich in die Steckdose?“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 7 | Angebot für 1 Schulklasse
Termine nach Vereinbarung

Angebotsnummer S1.23

Die Führung gibt Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Stromerzeugung und Verteilung. Das Museum selbst ist ein Zeugnis der facettenreichen Geschichte der öffentlichen Elektrizitätsversorgung in Berlin. Die Teilung der Stadt nach 1945 machte ab 1952 aus West-Berlin eine „Strominsel“. Am Kraftwerkstandort Steglitz entstand die weltweit größte Batteriespeicheranlage. Nach dem Anschluss des West-Berliner Netzes ans westeuropäische Verbundnetz 1994 erhielt deren Gebäude ab 2001 eine neue Funktion als Energie-Museum. Mit profunder Fachkenntnis präsentieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter spannende Geschichten zu über 5000 Objekten aus den Bereichen: Kraftwerkstechnik, Netztechnik, Schutztechnik, Mess- und Rechentechnik, Kommunikationstechnik, Arbeitssicherheit, Öffentliche Beleuchtung und Anwendungstechnik. Schwerpunktsetzungen in der Führung sind nach Absprache möglich.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

Energie-Museum Berlin
Teltowkanalstraße 8
12427 Berlin

Lehrplananbindung

Naturwissenschaften


© bzi, Foto: A. Süss

Geschichtswerkstatt Tegel

Spaziergang mit Gespräch „Die erhaltenen Gebäude des Borsigwerkes Tegel“ | Dauer 2 Std.
Geeignet ab Klasse 9 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung

Angebotsnummer S1.08

Anhand von alten Karten lassen sich die erhaltenen Gebäude des Borsigwerkes Tegel ihrer Entstehungszeit und ihrer Funktion zuordnen. Darüber hinaus werden die sozialen Verhältnisse im Werk, die Streiks im Ersten Weltkrieg, der Widerstand im Nationalsozialismus und die Rolle von Zwangsarbeitern behandelt.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

U-Bahnhof Borsigwerke, Berliner Str. 27, 13507 Berlin
Treffpunkt am Borsigtor

Lehrplananbindung

Geschichte
Politische Bildung
Sozial-/Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaft-Arbeit-Technik

Sonstige Hinweise

In Absprache mit dem Referenten können vorbereitende Rechercheaufgaben für die Schülerinnen und Schüler vergeben werden.


Julius Jacob: Die Stadtbahnanlage an der Jannowitzbrücke, Berlin, um 1891 | © Stadtmuseum Berlin

Märkisches Museum | Stiftung Stadtmuseum Berlin

Workshop „Wachstum und Wirtschaft – Berlin im Wandel der Zeit“ | Dauer 2 Std.
Geeignet ab Klasse 7 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung bis zu den Berliner Herbstferien 2018
Angebotsnummer S1.15

Drei große Stadtmodelle veranschaulichen das Wachstum Berlins. Objekte, die das Leben in der vorindustriellen Stadt prägten, vergleichen die Jugendlichen mit solchen, die von Industrialisierung und Modernisierung erzählen. Der traditionellen Handwerkskunst steht dabei die Arbeit in Fabriken wie Borsig, AEG und Siemens gegenüber. Auf alten Karten vollziehen die Schülerinnen und Schüler dazu die sprunghafte Stadtentwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts nach. Im Museumslabor entwerfen sie einen Stadtplan, auf dem alle wichtigen Aspekte einer modernen Stadt ihren Platz finden.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

Märkisches Museum | Stiftung Stadtmuseum Berlin
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Lehrplananbindung

Geografie
Geschichte
Sozial-/Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaft-Arbeit-Technik

Sonstige Hinweise

Termine ab dem 12.06.2018


© Saubere Zeiten e.V.

Saubere Zeiten e.V.

Führung „Die Geschichte der Berlin Straßenreinigung und Müllabfuhr“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 7 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung

Angebotsnummer S1.14

Der Verein Saubere Zeiten e.V. sammelt Dinge zur Geschichte der Straßenreinigung und Müllabfuhr in Berlin und präsentiert diese auf dem Gelände des ehemaligen Garde Train Bataillons bzw. des Denkmal Geschützen Werkstattgebäudes in Berlin-Tempelhof. Dazu werden historische Fahrzeuge und Technik originalgetreu restauriert und in Ausstellungen gezeigt. In einem kleinen Museum werden daneben die Technologien der Müllbeseitigung in einer großen Kommune in Bildern und Dokumenten vorgestellt. Die gegenwärtige Ausstellung zeigt Technik der 70iger Jahre. Dabei ist uns wichtig, den Bezug zur Gegenwart und zu den heutigen Methoden und Problemen zu zeigen. Ein Punkt der Führung ist die Besichtigung eines Müllwagens von innen. Dort wird die Funktionsweise des Fahrzeugs sehr anschaulich.

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Infos und Anmeldung

Saubere Zeiten e.V.
Herr Rieth
Tel.: 030/7592-2852

Veranstaltungsort

Saubere Zeiten e.V.
Ringbahnstr. 96,
12103 Berlin-Tempelhof

Lehrplananbindung

Geschichte
Wirtschaft-Arbeit-Technik

Sonstige Hinweise

Es wird dem Wetter angepasste Kleidung empfohlen, die Führung findet z.T. im Freien statt.


Bahnbetriebswerk Schöneweide | © Dampflokfreunde Berlin e.V., Ronald Ramsch

Bahnbetriebswerk Schöneweide | HTW Berlin

Workshop „Wie Restaurierung Technikgeschichte erhält“ | Dauer 2 Tage (4,5 Std./4,5 Std.)
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 1 Schulklasse
Termin am 28.06. und 29.06.2018, 9:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Angebotsnummer S2.21

Am Beispiel des Bahnbetriebswerks Schöneweide wird in diesem Workshop die Erhaltung Berliner Industriekultur vermittelt. Welche historischen Informationen können an der unter Denkmalschutz stehenden Gebäudestruktur, dem Lokschuppen und dem Wasserturm abgelesen werden? Was kann durch Strukturen und Oberfläche vermittelt werden? Welche Maßnahmen sind nötig um ihren Fortbestand zu gewährleisten und ihren Informationsgehalt für weitere Generationen ablesbar zu machen?

Ausgehend von diesen Fragen werden wir in diesem Praxisworkshop den Wasserturm auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks Schöneweide gemeinsam genauer erforschen und Vorgehensweisen der Restaurierung und Konservierung selbst erproben.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

Bahnbetriebswerk Schöneweide
Landfliegerstraße 1
12487 Berlin

Lehrplananbindung

Chemie, Geschichte, Physik

Sonstige Hinweise

Es ist ein Haftungsausschluss zu unterzeichnen.

Witterungsgerechte Kleidung inkl. Sonnenschutz wird empfohlen. Bitte Proviant und Getränke für die eingeplanten Pausen mitbringen.


© bzi, Foto: Lea Gleisberg

Computermuseum der HTW Berlin

Führung „Als die Monitore noch grün waren“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 1 Schulklasse
Termin am 26.06.2018, nach Vereinbarung ab 10:00 Uhr
Angebotsnummer S2.05

Wie hieß doch gleich der Film mit dem Dings? Google gefragt - dort wird das Ergebnis in kürzester Zeit aus den Datenbanken rausgesucht. Aber wie war das vorher, früher, als es noch keine Computer für jedermann, kein Internet und keine Handys gab? Da gab es andere Hilfsmittel. Selbst die ersten Computer sahen anders aus als wir sie heute kennen. Beispielsweise waren Monitore grün. Im Computermuseum der HTW Berlin werden den Schülerinnen und Schüler einige der alten Hilfsmittel und Geräte vorgeführt, sie können sie anfassen und selbst ausprobieren.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

HTW Berlin
Campus Wilhelminenhof
Wilhelminenhofstraße 75A
Berlin, 12459
Gebäude C
Raum C 610

Lehrplananbindung

Geschichte, Informatik, Politische Bildung, Naturwissenschaften, Mathematik, Wirtschaft-Arbeit-Technik


Deutsche Stiftung Denkmalschutz

denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule
Das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Geeignet ab Klasse 5
Projektlaufzeit: ein Schuljahr, Bewerbung bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Was sind Kulturdenkmale und worin besteht ihr Wert? Was erzählen sie über Menschen, die früher an diesem Ort gelebt und gearbeitet haben? Und wie gehen wir heute damit um? Wo kann ich etwas herausfinden über die Hintergründe der Entstehung? Wer kümmert sich um Pflege und Erhalt und wie kann ich mich daran beteiligen? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler im Verlauf eines Schuljahres nach. So vielfältig das Themenspektrum und die Ansätze der Projekte sind, wesentliches Element aller „denkmal aktiv“-Projekte ist immer, dass die Denkmale nicht nur besichtigt werden, vielmehr setzen sich die Schüler im Verlauf des Schuljahres intensiv mit den geschichtlichen Zeugnissen auseinander.

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In Projekteinheiten vor Ort erkunden sie das Objekt und sammeln Informationen zu „ihrem“ Kulturdenkmal. Sie erkennen, dass das Denkmal ein ebenso spannender wie authentischer Geschichtsort ist, der vieles aus der Zeit seiner Entstehung zu erzählen hat. Zudem lernen die Schüler im Verlauf der Projektarbeit verschiedene Berufsfelder kennen und machen erste Kontakte mit wissenschaftlichem Arbeiten. Sie recherchieren in Archiven und Bibliotheken oder führen Interviews mit Experten. Abschließend werden die Projektergebnisse dokumentiert und aufbereitet. Auch hier ist die Palette der Möglichkeiten groß: Dokumentationen, Plakate, Flyer, Audio-Guides und Führungen, Internetseiten und Ausstellungen – all dies sind Möglichkeiten, das erlernte Wissen festzuhalten und auch an andere weiterzugeben. Schließlich erproben die Schüler auch Möglichkeiten der Teilhabe und des bürgerschaftlichen Engagements zum Erhalt des kulturellen Erbes.

Im Frühjahr bewerben Sie sich als Lehrer mit der Projektidee bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Umsetzungen der ausgewählten Projekte werden über das Schulprogramm „denkmal aktiv“ finanziell unterstützt. Das Berliner Zentrum Industriekultur hilft bei der Vermittlung von Ansprechpartnern zu industriekulturellen Objekten Berlins und Gesprächspartnern.

Teilnahme

Ausschreibung und Bewerbung jährlich zwischen März und Mai. Die Auswahl zur Teilnahm erfolgt über eine Jury. Der Projekt- und Förderzeitraum umfasst ein Schuljahr.

Bewerbungszeitraum zur Teilnahme im Schuljahr 2018/19
12. März 2018 – 14. Mai 2018

Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen ab dem 12. März 2018 unter:

Weitere Informationen und Kontakt

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Dr. Susanne Braun
Schlegelstraße 1
53113 Bonn
Tel.: 0228/9091-450

Materialien

Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herausgegebenen „Arbeitsblätter für den Unterricht zu den Themen Kulturerbe und Denkmalschutz“ bieten einen Einstieg in das thematische Spektrum sowie zahlreiche Ansätze, die themenbezogene Projektarbeit mit dem Unterricht zu verbinden.
Die Unterrichtsmaterialien können kostenfrei angefordert werden.


Schüler untersuchen die Kabelsammlung des Museums | © bzi, Foto: Juste Cizeikaite

Energie-Museum Berlin

Führung: „Wie kommt der Strom eigentlich in die Steckdose?“ | Dauer 1 Std.
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 1 Schulklasse
Termin am 21.06.2018 um 10:00 Uhr, weitere Termine nach Vereinbarung
Angebotsnummer S2.06

Die Führung gibt Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Stromerzeugung und Verteilung. Das Museum selbst ist ein Zeugnis der facettenreichen Geschichte der öffentlichen Elektrizitätsversorgung in Berlin. Die Teilung der Stadt nach 1945 machte ab 1952 aus West-Berlin eine „Strominsel“. Am Kraftwerkstandort Steglitz entstand die weltweit größte Batteriespeicheranlage. Nach dem Anschluss des West-Berliner Netzes ans westeuropäische Verbundnetz 1994 erhielt deren Gebäude ab 2001 eine neue Funktion als Energie-Museum. Mit profunder Fachkenntnis präsentieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter spannende Geschichten zu über 5000 Objekten aus den Bereichen: Kraftwerkstechnik, Netztechnik, Schutztechnik, Mess- und Rechentechnik, Kommunikationstechnik, Arbeitssicherheit, Öffentliche Beleuchtung und Anwendungstechnik. Schwerpunktsetzungen in der Führung sind nach Absprache möglich.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

Energie-Museum Berlin
Teltowkanalstraße 8
12427 Berlin

Lehrplananbindung

Naturwissenschaften
Sozial-/Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaft-Arbeit-Technik


© bzi, Foto: Florian Rizek

GASAG Energiewerkstatt

Führung durch die Energiewerkstatt auf dem EUREF Campus | Dauer 45 Min.
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine zwischen dem 18.06.2018 und dem 02.07.2018 nach Vereinbarung
Angebotsnummer S2.07

In der Energiewerkstatt kann man die Energieversorgung der Zukunft hautnah erleben. In Führungen á 20 Personen können die Besucher die innovativen Anlagen kennenlernen. Dank dem Einsatz von moderner Technik sind die Informationen leicht verständlich. Ein Großteil wird dabei über zahlreiche Monitore an den einzelnen Bestandteilen vermittelt. Die Führungen werden von geschultem Personal begleitet, damit auch auf individuelle Fragen eingegangen werden kann.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

EUREF Campus Berlin Schöneberg
EUREF-Campus 1-25
10829 Berlin

Lehrplananbindung

Naturwissenschaften
Sozial-/Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaft-Arbeit-Technik

Sonstige Hinweise

Maximal 20 Personen inkl. Begleitperson.
Treffpunkt vor der Energiewerkstatt auf dem EUREF Campus


© A. Süss

Geschichtswerkstatt Tegel

Stadtspaziergang mit Gespräch „Der Aufstieg und Fall des Borsigwerkes Tegel“ | Dauer 2,5 Std.
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine am 29.06.2018 und am 02.07.2018 um 10:30 Uhr, weitere Termine nach Vereinbarung
Angebotsnummer S2.17

Das Borsigwerk in Tegel wurde 1896-1898 nach modernsten Gesichtspunkten gebaut, mit Eisenbahnanschluss und Hafen. Bald konnte die Firma ihre Lokomotiven in alle Welt exportieren, expandierte aber vor allem mit Rüstungsgütern im Ersten Weltkrieg. Auch andere Produkte, wie Gefrieranlagen, Dampfturbinen und Anlagen für die Chemie-Industrie, genossen einen guten Ruf. Ab 1925 nahm die Überschuldung rasch zu, die 1931 zum Konkurs führte. Noch heute beeindrucken etliche Bauten aus verschiedenen Epochen.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

U-Bahnhof Borsigwerke, Berliner Str. 27, 13507 Berlin
Treffpunkt am Brosigtor

Sonstige Hinweise

In Absprache mit dem Referenten können vorbereitende Rechercheaufgaben für die Schülerinnen und Schüler vergeben werden.

Lehrplananbindung

Geschichte
Politische Bildung
Sozial-/Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaft-Arbeit-Technik


Innenansicht eines Müllwagens| © Saubere Zeiten e.V.

Saubere Zeiten e.V.

Führung "Die Geschichte der Berlin Straßenreinigung und Müllabfuhr" | Dauer 1 Std.
Geeignet ab 11. Klasse | Angebot für 2 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung
Angebotsnummer S2.12

Der Verein Saubere Zeiten e.V. sammelt Dinge zur Geschichte der Straßenreinigung und Müllabfuhr in Berlin und präsentiert diese auf dem Gelände des ehemaligen Garde Train Bataillons bzw. des denkmalgeschützen Werkstattgebäudes in Berlin-Tempelhof. Dazu werden historische Fahrzeuge und Technik originalgetreu restauriert und in Ausstellungen gezeigt. In einem kleinen Museum werden daneben die Technologien der Müllbeseitigung in einer großen Kommune in Bildern und Dokumenten vorgestellt. Die gegenwärtige Ausstellung zeigt Technik der 70iger Jahre. Dabei ist uns wichtig, den Bezug zur Gegenwart und zu den heutigen Methoden und Problemen zu zeigen. Ein Punkt der Führung ist die Besichtigung eines Müllwagens von innen. Dort wird die Funktionsweise des Fahrzeugs sehr anschaulich.

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Infos und Anmeldung

Saubere Zeiten e.V.
Herr Rieth
Tel.: 030/7592 2852

Veranstaltungsort

Saubere Zeiten e.V.
Ringbahnstr. 96,
12103 Berlin-Tempelhof

Lehrplananbindung

Wirtschaft-Arbeit-Technik

Sonstige Hinweise

Es wird dem Wetter angepasste Kleidung empfohlen, die Führung findet z.T. im Freien statt.


Tempelhofer Feld, 1954 | Foto: Luftbildservice, SenStadtUm Abt. III

Topographie des Terrors | Ausstellungsprojekt Flughafen Tempelhof

Workshop „Geschichte des Flughafen Tempelhof während der NS-Zeit“ | Dauer 4-4,5 Std.
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 1 Schulklasse
Termin am 20.6.2018 um 10:00 Uhr
Angebotsnummer S2.18

In unserem Workshop werden wir uns ausgehend von materiellen Spuren mit der Geschichte des Flughafens Tempelhof und des Tempelhofer Feldes während der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit befassen. In einem Rundgang werden wir Teile des Flughafengebäudes erkunden und noch sichtbaren Spuren wie auch Hinweisen auf nicht mehr sichtbare Orte folgen. Dabei werden wir uns schwerpunktmäßig mit der Geschichte des KZs Columbia beschäftigen, mit seiner Entstehung und Bedeutung mitten im Berliner Stadtgebiet sowie mit unterschiedlichen Verfolgungsgründen, die zu einer „Inhaftierung“ führten. In einem weiteren Teil werden wir uns in Gruppen mithilfe von vor allem biographischen sowie weiteren historischen Quellen der Geschichte des Ortes und einzelner Personen annähern.

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Infos und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler

Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

Treffpunkt am Flughafen Tempelhof, GAT-Bereich
Tempelhofer Damm 1-7
12101 Berlin

Lehrplananbindung

Geschichte, Politische Bildung, Sozial-/Wirtschaftswissenschaften

Sonstige Hinweise

Es sind mitunter lange Strecken zu Fuß zurück zu legen, teilweise draußen. Bitte bequeme Schuhe anziehen, auf wettergerechte Kleidung und ggf. Sonnenschutz achten.


Zeitzeugen-Gespräche

„Madgermans – Vertragsarbeiter aus Mosambik in Berlin“| Dauer 2 Std.
Geeignet ab Klasse 11 | Angebot für 2 Schulklassen
Termine nach Vereinbarung nach Berliner Sommerferien
Angebotsnummer S2.19

Aus Mosambik kamen ab 1979 rund 15.000 Vertragsarbeiter, vornehmlich Männer, in die DDR um zu arbeiten. Grundlage dafür war ein Staatsvertrag zwischen den beiden Ländern. Darin war vereinbart, dass ein Teil des Lohnes auf ein Konto in Mosambik überwiesen wird, um bei einer späteren Rückkehr als Startkapital zu dienen. Die absolvierte deutsche Ausbildung sollte zudem dem bürgerkriegsgebeutelten Land Mosambik beim Wiederaufbau nützen.
Die Vertragsarbeiter prägten das Stadtbild in Ost-Berlin. Zwei heute noch in Berlin lebende Mosambikaner erzählen vom Ankommen in Berlin, der Ausbildung und Arbeit in DDR-Fabriken und ihrem Bleiben nach dem Fall der Berliner Mauer.

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Im Zeitzeugen-Gespräch können sich die Schülerinnen und Schülern mit der Geschichte der Vertragsarbeiter der DDR in Ost-Berlin auseinandersetzen. Ab Mitte der 1960er Jahren schloss die DDR Verträge mit verschiedenen sozialistischen Staaten – wie der Volksrepublik Polen, der Sozialistischen Republik Vietnam, Angola, Kuba und auch Mosambik. Dort wurden Arbeitskräfte angeworben, die anfangs zur Aus- und Weiterbildung in die DDR kamen und ihr hier erworbenes Know-how nach einigen Jahren in die Heimat mitnehmen sollten. Mit zunehmendem Arbeitskräftemangel in den DDR-Betrieben wurden die angeworbenen Männer und Frauen auch als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Die Aufenthaltsdauer war limitiert, die sogenannten Vertragsarbeiter waren zumeist in Wohnheimen oder Baracken untergebracht. Der Kontakt zu Berlinern war über das Arbeitsverhältnis hinaus ungern gesehen.

Info und Anmeldung

Berliner Zentrum Industriekultur
Jula Kugler
Tel.: 030/5019-3805

Veranstaltungsort

Nach Vereinbarung, die Zeitzeugen-Gespräche können auch in der Schule stattfinden.

Sonstige Hinweise

Die Schüler sollten sich vor dem Gespräch grundlegend mit der Situation der Vertragsarbeiter in der DDR vertraut machen und Fragen für das Gespräch sammeln. Es werden Materialien zur Unterrichtsvorbereitung empfohlen.

Lerhrplananbindung

Geschichte, Politische Bildung, Sozial-/Wirtschaftswissenschaften



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